Ein realer Fallbericht aus der OMmatic-Praxis: Was funktioniert, was nicht – und warum die meisten Kanzleien ihr Ads-Budget verbrennen. Google Ads für Anwälte gilt als teuer und schwer kalkulierbar. Das stimmt – wenn man es falsch angeht. Mit der richtigen Strategie ist bezahlte Suchmaschinenwerbung einer der direktesten Wege zu qualifizierten Mandatsanfragen. Ein realer Fall aus der OMmatic-Praxis zeigt, wie das konkret funktioniert.
Der Ausgangspunkt: Website vorhanden, Anfragen fehlend
Kanzlei Dr. Araujo Kurth ist auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert, mit Schwerpunkten auf Krypto-Betrug, Anlageschäden und Online-Banking-Betrug. Die Website existierte, Rankings waren schwach, organische Anfragen kaum vorhanden. Das Ziel: Qualifizierte Mandatsanfragen über bezahlte Kanalim Google-Ökosystem.
Die Strategie: Drei Kampagnen, eine Logik
OMmatic hat drei separate Google Ads Kampagnen aufgesetzt – eine pro Rechtsgebiet. Der Grund: Unterschiedliche Suchintentionen brauchen unterschiedliche Anzeigentexte und Landing Pages. Wer „Krypto Betrug Schadensersatz Anwalt“ sucht, hat ein anderes Problem als jemand, der „Anlageberatung Pflichtverletzung Anwalt“ googelt.
Jede Kampagne erhielt eine dedizierte Landing Page, die ausschließlich auf den Suchbegriff dieser Kampagne ausgerichtet war. Dazu wurde ein Call-Tracking-System eingerichtet, das jeden Anruf, der über die Ads eingeht, einem konkreten Keyword zuordnet. Keine Schätzungen – Daten.
Mehr Mandate statt mehr Klicks
Lassen Sie Ihre aktuelle Google Ads Strategie prüfen. Sie erhalten eine klare Einschätzung, wo Budget verloren geht – und wie sich qualifizierte Anfragen gezielt steigern lassen.
Das Ergebnis nach 6 Wochen
Bei einem Gesamtbudgeteinsatz von 2.500 Euro über sechs Wochen gingen 14 qualifizierte Mandatsanfragen ein. Von diesen wurden drei zu laufenden Mandaten. Der geschätzte Mandatsumsatz dieser drei Fälle: 12.000 bis 14.000 Euro. Das entspricht einem Return on Ad Spend von rund 480 Prozent.
Wichtige Klarstellung: Nicht jeder Klick wird zu einem Mandat. Aber mit klarer Suchintention, fokussierten Kampagnen und Call-Tracking lässt sich genau messen, welches Keyword welchen Anruf gebracht hat – und die Kampagne entsprechend optimieren.
Warum viele Kanzleien mit Google Ads schlechte Erfahrungen machen
Der häufigste Fehler: Kanzleien schalten Anzeigen auf allgemeine Keywords wie „Anwalt Frankfurt“. Ein Klick auf dieses Keyword kostet je nach Wettbewerb 8 bis 20 Euro. Die Suchintention ist unklar: Sucht diese Person einen Strafverteidiger? Einen Fachanwalt für Arbeitsrecht? Jemanden für eine schnelle Scheidung? Die Conversion Rate fällt entsprechend gering aus.
Spezifische Keywords wie „Krypto Betrug Schadensersatz Anwalt“ signalisieren ein konkretes Problem mit einer konkreten Lösungssuche. Die Person, die das sucht, will jetzt handeln. Das ist der Unterschied zwischen Budget verbrennen und Budget investieren.
Was ein realistisches Google Ads Budget für Kanzleien ist
Für belastbare Daten und eine aussagekräftige Testphase empfiehlt OMmatic ein Mindestbudget von 800 bis 1.500 Euro pro Monat, fokussiert auf ein bis zwei Rechtsgebiete. Mit 300 bis 400 Euro monatlich lassen sich bei einem Klickpreis von 8 bis 15 Euro maximal 30 bis 50 Klicks kaufen. Das reicht nicht, um eine valide Aussage zu treffen. Es reicht aber, um das Gefühl zu haben, dass Google Ads „nicht funktioniert“.
Fazit: Google Ads für Anwälte ist messbar – wenn man es richtig aufsetzt
Google Ads ist für Kanzleien kein Glücksspiel, sondern ein messbares Instrument mit klar kalkulierbarem Return – vorausgesetzt, man arbeitet mit fokussierten Kampagnen, dedizierten Landing Pages und Call-Tracking. Wer das einmal aufgesetzt hat, kann jeden investierten Euro einem konkreten Ergebnis zuordnen.
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